
Epiq startet ab Oktober 2026 – Einstiegspreis unter 27.000 Euro
Der Škoda Epiq ist das günstigste vollelektrische Modell der Marke – und soll das Elektroauto für viele Menschen zur echten Alternative machen. Nun stellte Škoda Auto das neue Fahrzeug in Salzburg vor. Das Einstiegsmodell Epiq Essence 35 wird Anfang Oktober 2026 bestellbar sein, die stärker motorisierten Varianten mit der 55-kWh-Batterie können bereits jetzt geordert werden.
Technisch setzt der Epiq als erstes Škoda Modell auf die neue MEB+-Elektroplattform mit Frontantrieb. Das Fahrzeug ist in drei Leistungsstufen erhältlich: 85 kW (115 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS). Die stärkste Version schafft bis zu 440 Kilometer Reichweite und lädt an DC-Schnellladern in rund 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Neu ist auch die bidirektionale Ladefunktion: Der Epiq kann gespeicherte Energie extern abgeben – etwa ans Heimnetz oder an andere Geräte.

Trotz kompakter Außenmaße von 4,17 Meter Länge bietet der Epiq laut Hersteller einen der größten Kofferräume seiner Klasse mit 475 Litern. Dazu kommt ein sogenannter „Frunk“ – ein 25-Liter-Staufach unter der Motorhaube. CEO Klaus Zellmer betont den Anspruch des Modells: „Er setzt klare Maßstäbe dafür, wie ein Elektro-Einstiegsmodell sein sollte: klares, zweckmäßiges Design, intuitive Bedienung und echter Alltagsnutzen.“
Beim Design geht Škoda mit dem Epiq einen neuen Weg: Das Modell ist das erste Serienfahrzeug der Marke, das die neue Designsprache „Modern Solid“ vollständig umsetzt. Erkennungszeichen ist die T-förmige Lichtsignatur vorn und hinten, die künftig alle Škoda-SUV-Modelle prägen soll. Aerodynamisch ist das Fahrzeug mit einem cw-Wert von 0,275 gut aufgestellt, was zum sparsamen Verbrauch beiträgt.

Im Innenraum setzt Škoda auf Nachhaltigkeit: Der Epiq ist das erste Serienmodell der Marke ohne Leder – stattdessen kommen ausschließlich tierfreie Materialien zum Einsatz. Alle Sitzbezüge bestehen aus recycelten Polyesterfasern, insgesamt enthält das Fahrzeug mehr als 34 Kilogramm recycelte Materialien.

Zur Serienausstattung gehören umfangreiche Assistenzsysteme wie Frontradar-, Spurwechsel- und Spurhalte-Assistent sowie sieben Airbags. Optional ist der Travel Assistent 3.0 erhältlich, der auf Ampeln reagieren und das Fahrzeug eigenständig zum Stillstand bringen kann. Vertriebsvorstand Martin Jahn fasst die Ausrichtung des Modells zusammen: „Der Epiq ist so konzipiert, dass er sich nahtlos in den Alltag einfügt, sei es in der Stadt oder darüber hinaus.“

Gleichzeitig mit dem regulären Marktstart wird eine limitierte First Edition angeboten, die auf der stärksten Motorisierung basiert und durch exklusive Designakzente in Navajo Orange – an Spiegeln, Radkappen und Nähten im Innenraum – auffällt. Zusammen mit dem kommenden Modell Peaq soll der Epiq die vollelektrische Modellpalette von Škoda verdoppeln.











































