Franzosen starten mit Reichweiten-Rekord in die nächste Runde
DS Automobiles präsentiert mit dem N°7 die vollständig neu entwickelte Nachfolge seines meistverkauften Modells. Das kompakte Premium-SUV verbindet Pariser Stilbewusstsein mit moderner Antriebs- und Sicherheitstechnologie – und soll ab Herbst 2026 auf den Markt kommen.
Der DS N°7 tritt in große Fußstapfen: Sein Vorgänger, der 2018 eingeführte DS 7, war das erste eigenständige Modell der Pariser Premiummarke und machte zuletzt rund die Hälfte aller DS-Verkäufe in Europa aus. Nun soll der Nachfolger – ausgesprochen „DS Nummer Sieben“ – diese Erfolgsgeschichte fortschreiben. DS-CEO Xavier Peugeot bezeichnet das neue Modell als „einen wichtigen strategischen Meilenstein für die Marke“ und betont die Verbindung aus „Raffinesse, Komfort und Technologie“.
Äußerlich bleibt der DS N°7 mit 190 Zentimetern Breite und 163 Zentimetern Höhe den Maßen des Vorgängers treu. Die Karosserie ist jedoch um sieben Zentimeter auf 4,66 Meter gewachsen, der Radstand um fünf Zentimeter auf 2,79 Meter verlängert worden. Das kommt vor allem den Fondpassagieren zugute: mehr Beinfreiheit, großzügigere Schulterbreite, ein um 30 Prozent vergrößertes Seitenfenster. Das optionale Panoramadach wurde sogar um 40 Prozent vergrößert. Der Kofferraum fasst je nach Ausstattung zwischen 500 und 560 Liter.

Elektrisch oder hybrid – bis zu 740 Kilometer Reichweite
Kernstück des neuen Modells ist die Multi-Energie-Plattform STLA-Medium. Sie ermöglicht drei rein elektrische E-TENSE-Varianten sowie eine Hybridversion. Das Topmodell der Elektroreihe, der DS N°7 E-TENSE FWD Long Range, schafft mit seiner 97,2-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 740 Kilometern. Der Allradler E-TENSE AWD Long Range leistet 350 PS und beschleunigt in 5,4 Sekunden auf 100 km/h – bei bis zu 679 Kilometern Reichweite. Die Einstiegsversion E-TENSE FWD kommt mit kleinerem Akku auf bis zu 543 Kilometer.
Wer lieber mit Verbrennungsmotor fährt, greift zum DS N°7 Hybrid: Ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 48-Volt-Elektromotor leistet gemeinsam 145 PS und verbraucht im Schnitt 5,4 Liter auf 100 Kilometer. Mit dem 55-Liter-Tank sind damit über 1.000 Kilometer ohne Tankstopp möglich.

Komfort wie in der ersten Klasse
Im Innenraum setzt DS Automobiles auf handwerkliche Finesse: Clous-de-Paris-Gravuren, Perlenstickereien, Nappaleder aus Bayern und Alcantara stehen zur Wahl. Das aktive Fahrwerk DS Active Scan Suspension liest per Kamera und Sensoren den Fahrbahnzustand aus und passt die Dämpfer in Millisekunden an. Hinzu kommen Sitze mit Heiz-, Kühl- und Massagefunktion sowie ein Nackenwärmer. Das Soundsystem Electra 3D, entwickelt gemeinsam mit der französischen Audiomarke Focal, verteilt seinen Klang über 14 Lautsprecher mit 690 Watt Gesamtleistung.
An Fahrerassistenz mangelt es ebenfalls nicht: Infrarotkamera für Nachtsicht bis 300 Meter, halbautonomes Fahren der Stufe 2, ein Head-up-Display und ein digitaler Rückspiegel gehören zum Angebot. Das Multimediasystem DS Iris 2.0 ist mit ChatGPT verknüpft und per Sprache oder 16-Zoll-Touchscreen bedienbar.

Europäische Wurzeln
Rund 90 Prozent aller Bauteile stammen aus Europa. Die Batterie wird in Nordfrankreich gefertigt, der Elektromotor ebenfalls in Frankreich – das fertige Fahrzeug läuft im italienischen Werk Melfi vom Band.
Der Bestellstart in Österreich ist für das zweite Quartal 2026 geplant, die Markteinführung folgt im Herbst.











































