Konzeptfahrzeug will die Lücke zwischen Leichtkraftfahrzeug und Kleinwagen schließen
Auf dem Autosalon in Paris hat Fiat zwei Konzeptfahrzeuge gezeigt, darunter den Multiplina. Der elektrisch angetriebene Viersitzer misst nur 3,04 Meter und soll die Alltagstauglichkeit eines Pkw mit der Einfachheit eines Leichtkraftfahrzeugs verbinden.
Der Fiat Multiplina ist ein schweres vierrädriges Leichtkraftfahrzeug der Klasse L7e und damit eine Neuinterpretation der Mikromobilität. Er positioniert sich zwischen dem zweisitzigen Fiat Topolino, der mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h vor allem Jugendlichen eine Alternative zum Zweirad bietet, und einem konventionellen Pkw. Mit dem „Multi-Purpose Quadricycle“ erweitert Fiat sein Angebot in diesem Segment um ein drittes Modell. Neben dem Topolino zählt auch das für den Lastentransport konzipierte Dreirad Fiat Tris zu diesem Ökosystem. Das Vorbild des Multiplina ist eines der vielseitigsten Fahrzeuge der Markengeschichte: der Fiat 600 Multipla aus dem Jahr 1956. Der historische Wagen bot auf nur 3,50 Metern Länge sechs Personen Platz. Der Multiplina überträgt diese Philosophie in die Gegenwart und bringt bei 3,04 Metern Länge, 1,40 Metern Breite und 1,53 Metern Höhe vier Personen unter. Auch im Design zeigt sich die Verbindung: Die weit vorne platzierte Windschutzscheibe, die Zweifarblackierung, die Fronthaube und die hinteren Luftauslässe interpretieren die Stilelemente des Klassikers neu. Als denkbare Einsatzgebiete nennt Fiat den Arbeitsweg, die Fahrt zur Schule oder den Einkauf. Das Konzept folgt zudem dem Grundsatz, mit weniger mehr zu erreichen. Dank der kompakten Abmessungen, des geringen Gewichts und der klugen Raumnutzung benötigt die Fertigung weniger Material und Ressourcen. Die Elektrifizierung sei daher nur ein Teil des Konzepts, so Fiat. Der Multiplina stehe vielmehr für eine umfassendere Vorstellung nachhaltiger Mobilität, die auf Einfachheit und Effizienz beruhe.









































