Das 2CV Concept soll Elektromobilität einfacher und erschwinglicher machen
Auf dem Pariser Autosalon 2026 zeigte Citroën mit dem 2CV Concept eine moderne Neuinterpretation seiner Kultmarke. Das Elektro-Konzeptfahrzeug ist nur 3,76 Meter lang und soll als Serienmodell bis 2028 erscheinen. Der angepeilte Einstiegspreis liegt bei rund 15.000 Euro.
Der Citroën 2CV, liebevoll „Ente“ genannt, hat Generationen geprägt. Nun lässt die Marke mit den Doppelwinkeln diese Legende wieder aufleben, allerdings ohne Nostalgie. „Den 2CV neu zu erfinden bedeutet nicht, ein Auto der Vergangenheit zu kopieren“, sagt Citroën-CEO Xavier Chardon. Es gehe darum, Einfachheit, Zugänglichkeit und Freiheit des Originals neu zu interpretieren. Mit 3,76 Metern ist das Konzept sogar kürzer als das Original mit 3,85 Metern. Das Zielgewicht liegt bei rund einer Tonne, was eine kleinere und günstigere Batterie ermöglichen soll. Damit setzt Citroën bewusst einen Kontrapunkt zu einem Markt, in dem Autos immer größer, schwerer und teurer werden. Das geplante Serienmodell soll in Europa produziert werden und sich zwischen Ami und C3 einordnen. Innen verzichtet das Konzept auf ein klassisches Armaturenbrett. Stattdessen gibt es einen Zylinder mit Lenkrad, Bedienhebel und Display, eine herausnehmbare vordere Sitzbank und ein von Hand aufrollbares Stoffdach. Auch kleine Details erinnern an das Vorbild: Auf den Pedalen steht eine Schildkröte für die Bremse und ein Hase für das Gas, die Türablagen sind für den Transport von Eiern ausgelegt. Design-Chef Pierre Leclercq betont: „Die Frontpartie musste begehrenswert wirken, ohne den Eindruck eines Spielzeugautos zu erwecken.“ Das Fahrzeug ist ein Konzeptfahrzeug, nicht frei verkäuflich und nicht homologiert.










































