Der neue Kompakt-SUV setzt auf Hybridantrieb und Sprachassistent

Hyundai hat den neuen Tucson vorgestellt. Der Kompakt-SUV wächst in allen Richtungen, bietet Hybrid- und Plug-in-Hybridantriebe und bringt mit „Pleos Connect“ ein neues Infotainmentsystem samt KI-Sprachassistent mit. Gebaut wird er für Europa im tschechischen Nosovice.

„Ein ikonisches Modell zu erneuern, ist nie einfach“, sagt Xavier Martinet, Chef von Hyundai Motor Europe. „Es ist der beste Tucson, den wir je gebaut haben.“

Optisch setzt der Hersteller auf das Motto „The Boldest SUV“. Die Front prägt eine neue Lichtsignatur, am Heck sitzen dreidimensional gestaltete Leuchten. Das Auto misst nun 4,56 Meter in der Länge und ist 1,90 Meter breit, das sind 50 beziehungsweise 35 Millimeter mehr als beim Vorgänger. Die Türen öffnen weiter, der Einstieg fällt leichter.

Innen soll der Tucson wie ein Wohnraum wirken: weiche Polster, ein zweigeteiltes Armaturenbrett mit offenem Ablagebereich, dazu physische Tasten neben dem großen Touchscreen. Der Kofferraum fasst bis zu 695 Liter. Die Anhängelast liegt beim Hybrid bei bis zu 1.910 Kilogramm.

Zur Wahl stehen ein 1,6-Liter-Benziner mit 150 PS, ein Hybrid mit 245 PS und ein Plug-in-Hybrid mit bis zu 292 PS. Letzterer soll laut Hersteller rein elektrisch bis zu 81 Kilometer weit kommen. Der Sprachassistent „Gleo“ greift auf Live-Internetdaten zu und soll die Bedienung ohne verschachtelte Menüs erleichtern. Für die Sicherheit sorgen sieben Airbags, eine verstärkte Karosserie und eine Kamera, die Müdigkeit des Fahrers erkennt.

Hyundai verweist darauf, dass sich der Tucson seit 2004 in Europa über zwei Millionen Mal verkauft hat. 2025 war er das meistverkaufte Modell im privaten C-SUV-Segment.