Studie aus Paris verwandelt sich per Schiene vom Familienwagen zum Lastenträger

Fiat hat am Vorabend des Pariser Autosalons 2026 die Studie Multiplay vorgestellt. Das 4,45 Meter lange Konzeptfahrzeug vereint beim Stellantis Event „Night Before“ den Raum eines Vans, den Auftritt eines SUV und die Vielseitigkeit eines Pick-ups. Herzstück ist ein Heckmodul, das auf Schienen gleitet und aus dem Familienauto einen Pick-up macht.

Wie schafft ein einziges Auto den Spagat zwischen Beruf, Schule, Sport und Freizeit? Auf diese Frage will Fiat mit dem Multiplay eine Antwort geben. Das Konzept ist ein Ideenlabor und kein Ausblick auf ein Serienmodell. Vorgestellt wurde es internationalen Medienvertretern von Olivier François, Company Strategic Advisor bei Stellantis, und Arnaud Belloni, CEO der Marken Fiat, Abarth und Lancia sowie Chief Marketing Officer Europe. Der Schlüssel zur Wandlungsfähigkeit ist die C-Säulen-Architektur „Metamorfosi“. Mit wenigen Handgriffen wird aus dem 6+1-Sitzer ein viersitziger Pick-up mit offener Ladefläche für Fahrräder, Sportgeräte oder sperrige Gegenstände. Auch der drehbare Heckspoiler dient dabei als Fahrradträger für bis zu zwei Räder. Im Innenraum sorgt der „Petsenger Seat“ für Flexibilität: Er dient als Befestigung für den Kindersitz, als Platz für ein Haustier, als Tisch oder als Ablage. Im Stand wird der Beifahrersitz zum „Sunseat“, einer Chaiselongue unter dem Panoramadach. Das Farbkonzept ist von der Wassermelone inspiriert. Das Konzept knüpft an den Fiat 600 Multipla von 1956 und den Multipla von 1998 an. „Es ist ein Ideenlabor für die Zukunft der Marke, mit Raum, Vielseitigkeit und jenem italienischen Charakter im Mittelpunkt, der Fiat auf den ersten Blick unverwechselbar macht“, sagt Arnaud Belloni.