Gordini-Ikone von 1964 als Studie neu interpretiert
Renault zeigt eine Design-Studie zu einer seiner größten Motorsport-Legenden: Als elektrisches Concept Car mit 270 PS und Hinterradantrieb interpretiert die Marke den Renault 8 Gordini neu. Vorgestellt wurde das Einzelstück am 24. September in Paris, vom 12. bis 18. Oktober ist es auf dem dortigen Autosalon zu sehen.
Mit dem Renault 8 Gordini Concept lässt die französische Marke eine ihrer bekanntesten Ikonen als Studie wiederaufleben – ein kompaktes, zweisitziges Elektro-Coupé, das vorerst nicht in Serie geht. Das Original aus dem Jahr 1964 machte mit 95 PS, Heckmotor und Hinterradantrieb sportliches Fahren einem breiten Publikum zugänglich und diente ganzen Fahrergenerationen als Trainingswagen. Die neue Studie überträgt diesen Geist ins elektrische Zeitalter.
Das Concept Car ist 4,12 Meter lang, 1,88 Meter breit und steht auf 19-Zoll-Rädern vorne sowie 20-Zoll-Rädern hinten. Die flache, breite Karosserie und die reduzierte „Café Racer“-Ästhetik erinnern an ein modernes Rallye-Fahrzeug. Ein 270 PS starker Elektromotor treibt die Hinterräder an.
Design-Chef Alexandre Malval beschreibt die Idee dahinter: „Mit dem Renault 8 Gordini Concept verbinden wir unser Erbe und die Moderne und bringen die Ikonen von gestern und morgen zusammen.“ Wichtig sei ihm dabei nicht die Nostalgie, sondern „echte Leidenschaft für Autos“.
Viele Details zitieren das Original, ohne es zu kopieren: der Gordini-Schriftzug, das neue „8“-Emblem, die sechs runden Frontleuchten und der charakteristische doppelte weiße Streifen, der sich als Leitmotiv durch Karosserie und Innenraum zieht. Auch die Farbe Bleu de France knüpft an das historische Vorbild an.
Der finale Entwurf ging aus einem internen Wettbewerb mit über 300 Skizzen hervor. Künftig wird das Fahrzeug Teil der Renault Collections in Flins sein.








































