+++ Großes, feststehendes Glasdach mit 1,419 m2 Gesamtfläche +++ Angenehmes Raumgefühl dank Low-E-Beschichtung +++ Reduziert den Einsatz der Klimaanlage im Fahrzeug +++ Low-E-Technologie ideal bei kalten wie heißen Klima-Bedingungen +++

Panorama-Glasdach im neuen Caddy: Blick von der dritten Sitzreihe. Foto: Volkswagen

Ein Highlight im neuen Caddy von Volkswagen Nutzfahrzeuge ist sicher das große Panorama-Glasdach, kurz PGD. Es ist optional verfügbar für die Pkw-Versionen des Caddy (Caddy, Life, Style) in der fünften Generation. Im Launch- und Sondermodell Caddy ‚Move‘ ist es Teil der Ausstattung. Feststehend ermöglicht es maximale Durchsicht. Dabei reduziert es zugleich unnötigen Kraftstoffmehrverbrauch; eine spezielle Beschichtung ermöglicht ein optimiertes Temperatur-Management an Bord und macht zudem ein Rollo überflüssig.

Panorama-Glasdach im neuen Caddy: Dank Low-E-Technologie wohlfühlen bei kalten wie bei heißen Klima-Bedingungen. Und dies bei einem luftigen Freiheitsgefühl mit freiem Blick in den Himmel. Foto: © Volkswagen

Ein feststehendes Panorama-Glasdach hat mindestens zwei Vorteile: Gegenüber zu öffnenden Schiebedächern bietet es mehr Durchsicht, bei über 1,4 Quadratmetern Glasfläche sind das im neuen Caddy immerhin über ein Quadratmeter (1,011 m2). Denn es entfallen die limitierenden mechanischen Komponenten. Zudem: Ein Öffnen von Fenstern und Dächern während der Fahrt wirkt sich immer negativ auf den Kraftstoffverbrauch aus und ist aus Umweltgründen zu vermeiden. Dadurch entstehen etwa Verwirbelungen und somit ein schlechterer Luftwiderstandsbeiwert (cW). Ebenso entweicht wertvolle Energie der Klimatisierung aus dem Fahrzeug und es gibt einen unkontrollierten Luftaustausch, darunter auch ungewollte Folgen wie der Eintrag von Insekten oder Allergenen, also allergieauslösenden Stoffen wie Blütenpollen oder Staub, ins Fahrzeug.

Als Material für das Panorama-Glasdach kommt beim Caddy ein rund fünf Millimeter starker Glasaufbau aus Verbundsicherheitsglas, kurz VSG, zum Einsatz – mit einer Folie zwischen den Glasscheiben (2,1/0,76/2,1 mm). Vom technischen Aufbau her ist das PGD damit etwa vergleichbar mit der VSG-Frontscheibe. Das VSG wird also aus zwei Flachglasscheiben gebildet, verbunden durch eine reißfeste und zähelastische Kunststoff-Folie.

Sieht gut aus: Neuer Caddy mit viel Glas. Foto: © Volkswagen

Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt im großen Panorama-Glasdach des neuen Caddy auf eine so genannte Low-E-Beschichtung, die einen höheren Wirkungsgrad aufweist als eine einfache Wärmeschutzverglasung. Low-E-Glas steht für Low-Emissivity (= niedrige Wärmeabstrahlung). Dies bezeichnet einen Glasaufbau, auf den zudem eine hauchdünne leitende Oxidschicht aufgebracht wird. Diese reduziert den Emissionsgrad der Verglasung und dient als Wärme- und Sonnenschutzschicht. Je niedriger also der Emissionsgrad einer Beschichtung ist, desto wirkungsvoller ist der Glasaufbau in Bezug auf die Wärmedämmung. Dadurch ist einerseits die Durchlässigkeit für das Licht der Sonne gegeben, auf der anderen Seite wird das Emissionsvermögen der Glasoberfläche wirkungsvoll verringert.

Die eingesetzte reißfeste, zäh-elastische Kunststoff-Folie im PGD ist eine so genannte PVB-Folie. PVB steht für Poly-Vinyl-Butyral. PVB wird vor allem als Schmelzklebstoff in Form von Zwischenfolien für Verbund-Sicherheitsglas verwendet. Des Weiteren wird durch die Einfärbung der PVB-Folie der sogenannte TL-Wert (= Einheit für Transmission des Lichts, umgangssprachlich die Lichtabsorption/-reflektion) des Glasaufbaus erzeugt, also wie viel Licht durchkommt bzw. umgekehrt abgelenkt/ aufgenommen wird. Dieser Wert liegt beim PGD deutlich unter dem einer Privacy-Verglasung der Seitenscheiben mit einem TL = 26%. Bei einem Privacy-Glas mit einem TL-Wert von 26 % werden also „nur“ 74 % des sichtbaren Lichts reflektiert/absorbiert. Beim PGD erreicht die Lichttransmission TL 5 %, d. h. 95 % des Lichts werden durch den Glasaufbau reflektiert bzw. absorbiert.

Dem Himmel so nah dank dem Panorama-Glasdach im neuen Caddy: Luftiges Raumgefühl und Platz satt für selbst die größten Spielzeuge. Foto: © Volkswagen

Diese Low-E-Beschichtung im PGD des Caddy hat folgende Vorteile: zum einen die Reduzierung des Wärmeverlustes aus dem Fahrzeuginnenraum bei kalten Umgebungstemperaturen, also die Reduzierung des „kalter Kopf“-Effekts bei den Menschen an Bord. Des Weiteren gestattet die Reflektion der Wärmestrahlung an der Low-E-Funktionsschicht des PGD eine schnellere Erwärmung des Innenraums durch die Fahrzeugheizung. Andererseits reduziert sich auch der Wärmeeintrag in den Fahrzeuginnenraum bei hohen Umgebungstemperaturen und Sonneneinstrahlung. Durch Reflektion der Wärmestrahlung an der Funktionsschicht des PGD und die somit geringere Erwärmung des Innenraums durch die Sonneneinstrahlung reduziert sich so der „warmer Kopf“-Effekt bei den Fahrenden. Das hat durchaus auch sicherheitsrelevante Aspekte wie nicht so schnelle Feuchtigkeitsverluste im Körper der Fahrenden, mit den daraus folgenden Müdigkeitserscheinungen wie etwa Konzentrationsschwäche.

Das PGD im Caddy reflektiert also bei Einstrahlung deutlich mehr Sonnenlicht bzw. hält bei kalten Außentemperaturen auch deutlich mehr Wärme im Wageninneren zurück und schützt somit alle Passagiere vor Hitze oder Kälte. Aufgrund der Low-E-Beschichtungen ist so ein reduzierter Einsatz der Klimaanlage im Fahrzeug möglich. Die Low-E-Technologie wirkt damit sowohl bei kalten als auch bei heißen Klima-Bedingungen. Und dies alles bei einem luftigen Freiheitsgefühl mit Blick in den Himmel.

Panorama-Glasdach im neuen Caddy: Maximale Durchsicht für alle Passagiere dank über 1,4 m2 Glasfläche. 95% des Lichts werden durch den Glasaufbau reflektiert bzw. absorbiert. Foto: © Volkswagen

Und das Panorama-Glasdach des Caddy reduziert zugleich mögliche Blend-Effekte für die Passagiere bei Sonneneinstrahlung. Das so optimierte Licht- und Temperatur-Management macht daher eine zusätzliche Verdunkelung überflüssig. Ohne Rollo wird die Kopffreiheit erhöht und das gesamte Raumgefühl weiter verbessert. Zudem: Weniger bewegliche Bauteile reduzieren das Gewicht des Dachs und verringern mögliche Störanfälligkeiten.

Die fünfte Caddy-Generation des über drei Millionen Mal gebauten Bestsellers bietet damit wieder ein Alleinstellungsmerkmal und ein wirkliches Nutzerhighlight, auch für die Passagiere: Denn das Glasdach erstreckt sich dank seiner schieren Größe (1.386 mm lang x 1.028 mm breit) bis weit über die zweite bis zur optionalen dritten Sitzreihe, sowohl in der normalen wie in der Maxi-Version des Caddy mit langem Radstand. Im Caddy Move ist das Panorama-Glasdach ein Serienbestandteil, in weiteren Caddy-Pkw-Modellen ist es optional ab 1.077 Euro (variiert je nach detaillierter Ausstattung) bestellbar.

Panorama-Glasdach im neuen Caddy: Seine spezielle Beschichtung reduziert auch mögliche Blend-Effekte bei Sonneneinstrahlung. Das so optimierte Licht- und Temperatur-Management macht eine zusätzliche Verdunkelung überflüssig. Foto: Volkswagen

Der neue Caddy als Allrounder von Volkswagen Nutzfahrzeuge basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB), wie er auch im Golf eingesetzt wird. Neben dem Panorama-Glasdach haben zahlreiche weitere neue Technologien in den Caddy Einzug gehalten und machen ihn noch praktischer, effizienter, souveräner.