Auf der Brüssel Motor Show verschmelzen Rennsport-Adrenalin und Pariser Luxus. Mit der Weltpremiere der Designstudie „Taylor Made N°4 Concept“ zeigt DS Automobiles, wie viel Formel E in einem Straßenwagen stecken kann – inspiriert von den Träumen des erst 21-jährigen Rennfahrers Taylor Barnard.
Wenn ein Profi-Rennfahrer zum Designer wird, entsteht selten ein gewöhnliches Auto. In Halle 5 der Brüssel Motor Show lässt sich das Ergebnis einer außergewöhnlichen Kooperation bewundern: Der „Taylor Made N°4 Concept“. Es ist ein Fahrzeug, das die Brücke schlägt zwischen dem digitalen Chic von Videospielen und der harten Realität der Formel-E-Rennstrecken.

Ein Maßanzug aus Titan
Der Name ist Programm: „Taylor Made“ steht einerseits für das handgefertigte Unikat, ist aber gleichzeitig eine Hommage an seinen Ideengeber, den britischen DS PENSKE-Piloten Taylor Barnard. „Ich hatte diesen Traum, DS Automobiles hat ihn wahrgemacht“, erklärte ein sichtlich stolzer Barnard bei der Präsentation.

Das Konzeptfahrzeug, das auf dem neuen DS N°4 basiert, besticht durch eine extrem tiefergelegte Karosserie und eine verbreiterte Spur. Besonders innovativ ist der Umgang mit Materialien: Statt auf klassisches Carbon setzen die Designer auf vier verschiedene Varianten von Titan. Von „Pure Titanium“, das die scharfen Kanten betont, bis hin zu „Craft Titanium“ – einem metallähnlichen Textil, das von den Polsterern der Marke in Handarbeit verarbeitet wurde.
Lila Akzente und die Magie der „77“
Farblich bricht die Studie mit Konventionen. Dunkle Grautöne dominieren das Erscheinungsbild, werden jedoch durch violette Akzente – Barnards Lieblingsfarbe – an den Türgriffen und Schriftzügen aufgelockert. Wer genau hinsieht, entdeckt überall die Startnummer 77, die Glückszahl des jungen Briten, die dezent in das Lichtdesign und die Embleme integriert wurde.











































